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Es werden Posts vom Oktober, 2026 angezeigt.

Chubb-Patenbienen im Herbst: Auffütterung und Schutz vor der Asiatischen Hornisse

Teil 2 unserer Serie über die Chubb-Patenbienen bei Sandig & Summ:  Die Natur stellt sich vor die Bienen Der Sommer geht zu Ende und bei unseren beiden Patenvölkern von Chubb beginnt eine entscheidende Phase des Bienenjahres. Die Honigernte ist abgeschlossen, die Völker bereiten sich auf den Winter vor – und wir helfen dabei. Nach der Honigernte werden die Bienen aufgefüttert. Schließlich haben wir ihnen mit dem Honig einen Teil ihrer Wintervorräte genommen. Über Futteraufsätze bekommen die Völker deshalb ausreichend Nahrung, damit sie mit genügend Reserven in die kalte Jahreszeit gehen können. Eigentlich könnte es jetzt langsam ruhiger werden am Bienenstand. In den vergangenen Jahren war der Spätsommer für mich vor allem die Zeit, in der Futter kontrolliert, die Volksstärke beobachtet und die Überwinterung vorbereitet wurde. Inzwischen z gibt es allerdings einen neuen Akteur am Bienenstand: die Asiatische Hornisse ( Vespa velutina nigrithorax ). Ein neuer Jäger vor dem Fluglo...

Honigbienen gegen Wildbienen? Warum die Debatte am eigentlichen Problem vorbeigeht

  Honigbienen gegen Wildbienen? Warum die Debatte am eigentlichen Problem vorbeigeht Wer sich mit Bienen beschäftigt, begegnet inzwischen immer häufiger einer erstaunlichen Behauptung: Ausgerechnet die Honigbiene soll eine Gefahr für Wildbienen sein. Sie nehme ihnen Nektar und Pollen weg, verdränge sie von Blüten und habe deshalb in Naturschutzgebieten oder sogar in Städten nichts verloren. Für Imker klingt das zunächst befremdlich. Schließlich galt die Honigbiene lange geradezu als Symbol für Arten- und Naturschutz. Inzwischen scheint das Pendel teilweise in die andere Richtung ausgeschlagen zu sein. Aus der vermeintlichen Retterin der Natur wird plötzlich eine ökologische Konkurrentin. Wie so oft liegt die wissenschaftlich interessante Antwort aber nicht an einem der beiden Extreme. Zunächst einmal: Ja, Honigbienen und Wildbienen können miteinander um Nahrung konkurrieren. Das sollte man nicht bestreiten. Honigbienen sind ausgesprochen leistungsfähige Sammlerinnen. Ein Volk beste...

Imkerei unter Druck: Weniger Bienenvölker, steigende Kosten und neue Gefahren

 Bienen halten war vermutlich noch nie ein ganz einfaches Hobby. Wer heute mit der Imkerei beginnt, merkt aber schnell, wie viel Wissen inzwischen notwendig ist, um Bienenvölker gesund durch das Jahr zu bringen. Varroamilben müssen kontrolliert und behandelt, Futtervorräte überwacht, Krankheiten erkannt und Wetter und Trachtentwicklung im Blick behalten werden. Dazu kommen steigende Kosten für Material und Betriebsmittel und nicht zuletzt die Frage, ob sich der eigene Honig zu einem Preis verkaufen lässt, der wenigstens einen Teil dieses Aufwandes abbildet. Aktuelle Zahlen geben Anlass, genauer hinzusehen. Nach Jahren des Wachstums geht die Zahl der Bienenvölker zumindest regional wieder zurück. In Sachsen waren 2025 knapp 61.000 Völker bei der Tierseuchenkasse gemeldet. Zwei Jahre zuvor waren es noch 69.200. Gleichzeitig sank dort zuletzt auch die Zahl der Bienenhalter. Als einen Grund nennt der sächsische Imkerverband wirtschaftliche Probleme insbesondere größerer Imkereien: Heim...